17. März 2018  20 uhr

Konzert mit Marie Radauer-Plank, Violine

und Henrike Brüggen, Klavier

 

Henrike Brüggen wurde in Stadtoldendorf geboren und begann das Klavierspiel im Alter von 6 Jahren. Mit 15 Jahren wurde sie Schülerin von Prof. Heidi Köhler (Hannover).

 

Nach ihrem Abitur studierte sie bei Prof. Heidi Köhler und anschließend bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Nach mit Auszeichnung abgeschlossenem Studium der künstlerischen Ausbildung (2003) setzte Henrike Brüggen ihr Studium bei Prof. Anatol Ugorski an der Hochschule für Musik Detmold fort und beschloss dieses im Mai 2007 mit dem Konzertexamen. Von 2009 bis 2011 hielt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Hannover  inne. Seit 2011 ist sie Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik München.

 

Henrike Brüggen ist mehrfach ausgezeichnete Preisträgerin bei Klavierwettbewerben, wie etwa dem internationalen Steinway-Klavierspielwettbewerb, dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in den Kategorien Klavier solo und Kammermusik und dem internationalen „Piano Campus-Wettbewerb“ in Paris. Ebenso war sie Stipendiatin der „Oskar-und-Vera-Ritter-Stiftung“, des Deutschen Musikwettbewerbs Solisten (Berlin) und wurde in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen.

Henrike Brüggen trat solistisch unter anderem mit der Sinfonia Varsovia und den Göttinger Symphonikern auf und gab Konzerte im Rahmen namhafter Festivals wie etwa der Schwetzinger Festspiele und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Seit 1998 erfolgten Rundfunkaufnahmen beim Deutschland Radio, NDR und SWR. Henrike Brüggen erhielt weitere wichtige künstlerische Impulse bei international renommierten Künstlern und Ensembles wie Sándor Falvai, Gyöngyi Keveházi, Thomas Brandis, dem Alban Berg Quartett, Hatto Beyerle und Ulf Schneider.

 

 

Marie Radauer-Plank wurde 1986 in Salzburg geboren und erhielt bereits mit vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht.

Sie studierte als Jungstudentin in ihrer Heimatstadt bei Benjamin Schmid und Lukas Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg, nach dem Abitur an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Ulf Schneider und an der Chapelle Royale Reine Elisabeth bei Augustin Dumay. 2014 beschloss sie ihr Violinstudium in der Klasse von Ulf Schneider mit dem Konzertexamen. Im Moment erweitert sie ihre Kompetenzen im Bereich der alten Musik im Studium bei Reinhard Goebel. 

Außerdem erhielt sie wertvolle künstlerische Impulse von renommierten Künstlern und Pädagogen wie etwa Thomas Brandis, Hatto Beyerle, Christiane Hutcap, Jean-Jaques Kantorow, Berent Korfker, Konrad Other, Igor Ozim, Eduard Schmieder und dem Artemis Quartett. 

 

Marie Radauer-Plank ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Im Juli dieses Jahres gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig; 2012 den 2. Preis beim Wettbewerb des Kulturkreises des deutschen Wirtschaft; 2010 war sie Finalistin und Sonderpreisträgerin des Gradus-Wettbewerbs Wien; 2007 gewann sie den 3. Preis beim Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb Weimar. 

 

Als Solistin konzertierte sie unter anderem mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Orchestra della Accademia Mahler, dem Pauliner Kammerorchester und dem iPalpiti Chamber Orchestra. Konzertengagements der letzten bzw. kommenden Saison hatte sie bei den Thüringer Bachwochen (D), Festival de Menton (F), Eilat Chamber Music Festival (ISR), Internationales Musikfest Goslar (D) sowie dem iPalpiti Festival of International Laureates (USA).

Kammermusikalisch trat sie mit Künstlern wie etwa Julius Berger, Wolfram Christ, Leonid Gorokhov, Lukas Hagen, Tatjana Masurenko, Hagai Shaham und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auf.

Seit Mai 2011 wird Marie Radauer-Plank als Preisträgerin der französischen Stiftung “Banque populaire Natixis” unterstützt. Sie spielt auf einer italienischen Violine von Dom. Amati 1746.

 

www.brueggenplank.de

 

15,- Euro/7,50 ermäßigt