Erleben Sie Camille Saint-Saëns‘ zoologische Fantasie „Karneval der Tiere“ - der Komponist hätte das tierische Treiben am liebsten selbst moderiert, ist aber leider verhindert. Dafür hat er dem Publikum einen humorvollen Brief geschrieben, der von dem bekannten Schauspieler Rufus Beck vorgelesen wird.
Beck präsentiert und moderiert den Klassiker des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns (1835–1921) in neuer Form: mitreißend, humorvoll und höchst amüsant!
Das Solistenensemble der Philharmonia Frankfurt und das Klavierduo Anna und Ines Walachowski spielen den „Karneval der Tiere“ in der Originalbesetzung.
Die Texte hat der italienische Starautor Alessandro Baricco beigesteuert. Im musikalischen Teil tummeln sich mehr als ein Dutzend ungemein plastisch auskomponierter Tier-Charaktere wie stolz aufmarschierende Löwen, wilde Esel, lustig gackernde Hühner, den Cancan tanzende Schildkröten und viele andere mehr. Zum Schluss versammeln sich alle zu einem virtuosen Potpourri-Finale, mit dem das Werk ausklingt.
Illustriert wird das Konzert mit Bildern der Bedburger Künstlerin Doris Kuhnke, die ihre Motive zum "Karneval der Tiere" in den Arkaden ausstellt.
Rufus Beck nennt sich ein Zehnkämpfer der darstellenden Künste, denn er hat das Showbusiness von der Pike auf gelernt, als Schauspieler, Regisseur, Sänger, Autor, Sprecher, Moderator und Produzent. 1989 wurde er für die Rolle des Franz Moor in Schillers Die Räuber am Bayerischen Staatsschauspiel von Theater Heute als Nachwuchsschauspieler des Jahres ausgezeichnet. Nach 16 Jahren Festengagement gastierte er an den größten deutschsprachigen Bühnen (Berliner Ensemble, Bayerisches Staatsschauspiel, Kammerspiele München, Schauspiel Köln, Schauspiel Frankfurt u.a.).
Er ist unter auch durch seine vielen Film- und Fernsehrollen bekannt geworden und trat in 70 Fernseh- und 14 Kinoproduktionen vor die Kamera. Seinen Durchbruch beim Film feierte Beck 1994 in Sönke Wortmanns Der bewegte Mann und erhielt dafür einen BAMBI. Für Jimmy the Kid war er 1998 für den Deutschen Filmpreis nominiert. Neben seiner Theater- und Filmtätigkeit ist Rufus Beck aber auch als Interpret und Produzent von Hörbüchern tätig. Harry-Potter-Fans kennen und lieben ihn auf 124 CDs und er löste mit 4 Millionen verkauften Tonträgern einen wahren Hörbuch-Boom aus, wofür er 7 Goldene und 7 Platin Platten erhielt. 220 Hörbücher hat er in den letzten 20 Jahren produziert.
Bliebe noch sein letztes großes berufliches Standbein:
Die Liebe zur Musik und seine Gast-Auftritte mit Orchestern und Bands.
Juri Gilbo war Chefdirigent der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg. Es ist ihm gelungen, dem Orchester neue Maßstäbe zu setzen, es zu einem internationalen Spitzenorchester zu formen und einen unverwechselbaren Klang durch die Verbindung der legendären russischen Streicherschule mit den westeuropäischen Bläsertraditionen zu verleihen. Der 1968 in St. Petersburg geborener Musiker zählt heute zu den aufregendsten Talenten der neuen Dirigentengeneration. Bereits mit vier Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht. Weitere Studien führten ihn an das traditionsreiche St. Petersburger Staatskonservatorium, an die Hochschule für Musik und Darstellende Künste nach Frankfurt am Main in die Bratschenklasse von Tabea Zimmermann und anschließend in die Dirigentenschmiede von Luigi Sagrestano. Er gastiert in allen wichtigen Konzertsälen Europas. Gastdirigate führen ihn regelmäßig zu verschiedenen Orchestern in ganz Europa, Lateinamerika, Libanon, China, Korea, Georgien, Russland, Israel und in die Türkei.
Anna und Ines Walachowski gehören längst zu den führenden Klavierduos der Gegenwart. Seit mehr als zwei Jahrzehnten begeistern die beiden Schwestern ihr Publikum auf den internationalen Konzertpodien. Sie spielten in so bedeutenden Musiksälen wie der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig oder den Philharmonien von Wroclaw und Lodz. Außerdem gastierten sie bei vielen renommierten Festivals wie dem Rheingau Musik Festival,dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, aber auch dem Harbin Music Festival (China) und dem Bangkok Music Festival in Thailand.
Von der vitalen Spielweise der beiden Pianistinnen war schon der legendäre amerikanische Musikkritiker und „Klavierpapst“ Harold C. Schonberg höchst angetan. Sein begeisterter Kommentar anlässlich ihrer Debüt-CD lautete: „They seem to have unlimited technique, they use a very wide dynamic palette, they have oodles of temperament and unfaltering rhythm“, und er prophezeite: „We will be hearing from them again.“
Die Diskographie des Klavierduos umfasst aktuell 11 CDs, wobei die große Bandbreite der Aufnahmen sich über Werke von Mozart, Chopin, Brahms, Tschaikowsky bis hin zu ihrem Landsmann Stanislaw Moniuszko, Rachmaninov, Ravel, Gershwin und Francis Poulenc, dessen Doppelkonzert sie eingespielt haben, erstreckt.
Eintritt: 30 Euro


